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Datenkompetenzzentrum für die interprofessionelle Nutzung von Gesundheitsdaten in der Metropole Ruhr

Aktuelles

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ForschungsDating


DIM.RUHR Podcast (jeden Freitag ab 14 Uhr)

Im Podcast von DIM.RUHR widmen wir uns der Frage, wie Datenkultur in Gesundheitsversorgung und Gesundheitsforschung konkret gestaltet wird.

Da die wissenschaftliche Literatur zur Datenkultur im Gesundheitswesen bislang begrenzt ist, sprechen wir mit Expert:innen aus unterschiedlichen institutionellen Kontexten über ihre Erfahrungen, Strukturen und Strategien im Umgang mit Daten.

💬 In der aktuellen Folge sind Birte Lindstädt, Leiterin der Abteilung Forschungsdatenmanagement am ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften, sowie Kathrin Grummich zu Gast.

💡 Im Gespräch geht es unter anderem um:

▪ Die Definition und Vielfalt von Forschungsdaten
▪ Die Bedeutung von Forschungsdatenmanagement (FDM)
▪ Digitale Infrastrukturen für die Wissenschaft
▪ Open Science und das Teilen von Daten
▪ Bestehende rechtliche, technische und kulturelle Hürden
▪ Die Rolle von Standards, Beratung, Schulungen und Best-Practice-Beispielen

Die Episode macht deutlich: Eine offene und nachhaltige Datenkultur erfordert institutionelle Unterstützung, klare Strukturen und eine bewusste Haltung zum Umgang mit Daten.

Mit DIM.Ruhr möchten wir Datenkultur sichtbarer machen, Orientierung bieten und Impulse für einen reflektierten Umgang mit Daten in Forschung und Versorgung setzen.

🎧 Jetzt reinhören & neue Perspektiven auf Forschungsdaten gewinnen.

Im Podcast von DIM.RUHR widmen wir uns der Frage, wie Datenkultur in unterschiedlichen Bereichen der Gesundheitsversorgung konkret gestaltet wird.

Da die Literatur zur Datenkultur im Gesundheitswesen bislang begrenzt ist, sprechen wir mit Akteur:innen aus verschiedenen Versorgungssettings über ihre Erfahrungen, Praktiken und Perspektiven.

💬 In der aktuellen Folge ist Claudia Fröhlich zu Gast – operative Leitung und Chief Innovation & Empowerment Officer in einem interdisziplinären Therapiepraxenverbund mit Ergo-, Logo- und Physiotherapie in Berlin.

💡 Im Gespräch beleuchten wir:

▪ Welche Daten in Heilmittelpraxen systematisch erhoben und genutzt werden
▪ Wie digitale Lösungen und Wartelisten zur Versorgungssteuerung beitragen
▪ Welche Rolle Spezialisierungen in vernetzten Praxen spielen
▪ Wie datenbasierte Entscheidungen Mitarbeitende entlasten können
▪ Warum Feedbackkultur, Schulungen und zentrale Verwaltungsstrukturen essenziell für eine gelebte Datenkultur sind

Die Episode zeigt, wie Datenkultur in komplexen ambulanten Versorgungsstrukturen praktisch umgesetzt werden kann – mit dem Ziel, Prozesse zu optimieren, Teams zu stärken und Patient:innenversorgung nachhaltig zu verbessern.

🎧 Jetzt reinhören & neue Perspektiven gewinnen.

Im Podcast von DIM.RUHR widmen wir uns der Frage, wie Datenkultur in Gesundheitsversorgung und Gesundheitsforschung konkret gestaltet wird – jenseits abstrakter Digitalisierungsdebatten.

💬 In der aktuellen Folge sprechen wir mit Sven Meister, Gesundheitsinformatiker und Lehrstuhlinhaber an der Fakultät für Gesundheit der Universität Witten/Herdecke.

💡 Im Kontext einer universitären medizinischen Fakultät diskutieren wir:

▪ Die Vielfalt medizinischer Forschungsdaten – qualitativ, quantitativ, Versorgungs- und Sekundärdaten
▪ Die Rolle von Ethikkommission, informierter Einwilligung und Forschungsdatenmanagement
▪ Rechtliche und ethische Rahmenbedingungen im Umgang mit sensiblen Gesundheitsdaten
▪ Datenkompetenz in der Ausbildung angehender Medizinstudierender
▪ Chancen und Herausforderungen von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz
▪ Die Frage, warum Datenkultur werte- und gemeinwohlorientiert gedacht werden sollte

Die Episode zeigt: Datenkultur ist mehr als Technik. Sie ist eine Frage von Haltung, Verantwortung und strukturellen Rahmenbedingungen.

Mit dem Podcast möchten wir Datenkultur im Gesundheitswesen sichtbarer machen, Orientierung bieten und Impulse für einen reflektierten Umgang mit Daten in Forschung und Versorgung setzen.

🎧 Jetzt reinhören & Perspektiven erweitern.

Im Podcast von DIM.RUHR widmen wir uns der Frage, wie Datenkultur in Gesundheitsversorgung und Gesundheitsforschung konkret gestaltet wird.

Da die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Datenkultur im Gesundheitswesen bislang noch begrenzt ist, setzen wir auf praxisnahe Perspektiven: Wir sprechen mit Akteur:innen aus Forschung und Versorgung über ihren Umgang mit Daten, ihre Erfahrungen und ihre Strategien.

💬 In der aktuellen Folge ist Dr. Steffen Heß, Leiter des Forschungsdatenzentrums (FDZ) Gesundheit am Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, zu Gast.

Das FDZ Gesundheit ermöglicht die sekundäre Nutzung pseudonymisierter Krankenkassendaten für Forschungszwecke. Perspektivisch sollen auch Daten aus der elektronischen Patientenakte bereitgestellt werden.

💡 Im Gespräch geht es unter anderem um:

▪ Die Rolle von Sekundärdaten für Versorgungsforschung und Gesundheitswissenschaften
▪ Technische und rechtliche Rahmenbedingungen der Datennutzung
▪ Die Umsetzung der FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable)
▪ Die Einbettung in den europäischen Gesundheitsdatenraum
▪ Das Potenzial einer vernetzten Datenkultur für Versorgungsqualität und Patient:innen in Deutschland und Europa

Unser Ziel mit dem Podcast: Datenkultur sichtbar machen, Orientierung geben und Impulse für einen reflektierten, verantwortungsvollen Umgang mit Gesundheitsdaten setzen.

🎧 Jetzt reinhören & mitdenken.

Im Podcast von DIM.RUHR gehen wir der Frage nach, wie Datenkultur in unterschiedlichen Bereichen der Gesundheitsversorgung und Gesundheitsforschung konkret gelebt wird.

Da es bislang nur begrenzte Literatur zur Datenkultur im Gesundheitswesen gibt, setzen wir bewusst auf Praxisperspektiven: Wir sprechen mit Versorgenden und Forschenden über ihre Erfahrungen, Routinen und Herausforderungen im Umgang mit Daten.

💬In der aktuellen Folge ist Annette Rennert zu Gast – Fachärztin für Allgemeinmedizin und seit 2021 niedergelassene Hausärztin in einer überörtlichen Gemeinschaftspraxis in Dortmund.

💡 Themen der Episode:

▪ Welche Daten strukturieren den Praxisalltag?
▪ Wie verändern Online-Rezeption, Self-Check-in und digitale Anamnese Arbeitsprozesse und Versorgung?
▪ Welche Rolle spielen TI, eRezept, EPA und das Gesundheitsdatennutzungsgesetz?
▪ Wie gelingt Change Management im Team?
▪ Was bedeutet „gelebte Datenkultur“ im Praxisalltag?

🎧 Jetzt reinhören & Impulse mitnehmen. 


Lehrveranstaltungen

Universität Witten/Herdecke

Hochschule Bochum

Ruhr-Universität Bochum

Hochschule Niederrhein


Das Projekt

Im Gesundheitswesen entsteht im Rahmen von Forschung und Versorgung eine hohe Anzahl an Daten. Das aktuell in Kraft getretene Gesundheitsdatennutzungsgesetz (GDNG) fördert die Gesundheitsdatennutzung einerseits, fordert jedoch die Versorgenden und Forschenden. Diesen Forderungen gerecht werden zu können setzt Datenkompetenzen voraus, wie sie heute nur selten in der Breite vorhanden sind oder vermittelt werden. Datenkompetenzen sind ein relevanter Ausgangspunkt zur Gewährleistungen einer qualitätsgesicherten und datenschutzkonformen Sammlung, Analyse und Interpretation von Daten und müssen, komplementär zu den technischen Infrastrukturen wie GAIA-X oder EHDS, geschaffen werden.

Das Datenkompetenzzentrum DIM.RUHR bündelt die Kompetenzen der beteiligten Forschungseinrichtungen. Um die erhobenen Daten für die Versorgungsforschung nutzbar zu machen, schafft DIM.RUHR Lehr-, Forschungs- und Vernetzungsangebote zur Steigerung der Datenkompetenzen bei Forschenden aber auch bei Versorgenden: Vorhandene Experimentierräume unterstützen das praxis-bezogene Lernen, micro-degree-basierte Angebote werden als Open Educational Resources (OER) bereitgestellt und mit Hilfe des GesundheitsDatenRepository.RUHR wird der Daten-Lebenszyklus für Gesundheitsdaten abgebildet und in datenaffinen Forschungsprojekten angewandt.


Projektziele

 

Lehren

Das Ziel Lehren verfolgt die Entwicklung von Lehr- und Lernmodulen für Gesundheitsdatenkompetenzen, die interprofessionell für verschiedene Zielgruppen zur Verfügung stehen sollen. Ziel ist es, so die Qualität der Datenentstehung, -speicherung, -verarbeitung und –nutzung zu verbessern. Curriculare Micro-Degrees für verschiedene Professionen aus der Gesundheitsforschung werden mit besonderem Augenmerk auf die Bedürfnisse der Personen in der ambulanten Versorgung erarbeitet

Forschen

Das Ziel Forschen soll insbesondere junge Wissenschaftler:innen ermutigen stärker im Bereich der Datenwissenschaften zu forschen. Es werden Fragen der Datenspende und Einwilligung, Forschungs- und Datenethik, Datenqualität sowie Datendiversität (Bias-Effekte) im Fokus stehen. Mit der Umsetzung eines Experimentierraums wird eine Vernetzungsebene zwischen Forschung, Versorgung und Praxis geschaffen, in dem datengenerierende Systeme und die Arbeit mit bestehenden Datensätzen ausprobiert werden können.

Vernetzen

Das Ziel Vernetzen zielt darauf ab, Strukturen zum Forschungsdatenmanagement zu entwickeln. Mit den beteiligten Hochschulen soll ein gemeinsames Gesundheitsdaten-Repository aufgebaut werden. Zusätzlich strebt DIM.RUHR ein Workshop-Programm an, um regionale und überregionale Vernetzung zu ermöglichen.


Projektpartner:innen